Mittendrin beim Instawalk #1 der Staatsoper Stuttgart.

Die Staatsoper Stuttgart lud zu ihrem ersten Instawalk ein! Wir überquerten für einen Abend den Orchestergraben, erkundeten das menschenleere Foyer und das Bühnenbild zu „Die Liebe zu drei Orangen“ – alles mit meiner Fuji und meinem Smartphone.


Eingeladen waren Nutzer*innen der Internetplattform Instagram um die Staatsoper Stuttgart in ein neues Licht für potentielle neue Besucher zu rücken. Ich hatte mich mega über die persönliche Einladung der Staatsoper durch Arian und sein Team gefreut. Ob ihrs glaubt oder nicht, es war mein erster Opernbesuch. Fazit? Es war der Hammer! Doch lest selbst.

Zu Beginn wurde ich von einer netten jungen Dame an der Pforte zum Treffpunkt in der Staatsoper geführt. Der Weg führte uns durch verwinkelte Flure und schnell war klar hier drin kann man sich auch mal schnell Verlaufen. Doch dank meines geprüften Guides kamen wir planmässig am Ziel an. Nach einer kurzen Begrüßung und Einweisung ging es auch schon los. Die erste halbe Stunde durften wir uns innerhalb eines zuvor definierten Gebietes aufhalten und Fotos machen. Lange lichtdurchflutete Gänge, schön dekorierte Stehtische und prunkvolle Kronleuchter luden zum fotografieren, flanieren und staunen ein.

Die Staatsoper war bis auf das Personal noch wie leer gefegt. Draußen vor den Toren sammelten sich später die ersten Gäste die sich auf das Stück „Die Liebe zu drei Orangen“ freuten. Doch dazu gleich mehr. Nachdem wir unsere erste Tour erfolgreich abgeschlossen hatten und die ersten Bilder auf der Kamera festgehalten wurden, bekamen wir die Möglichkeit uns auf einen der Balkone zu begeben um von dort die Bühne und den Saal zu fotografieren. Toll diese Perspektive und dieser neoklassizistische Prachtbau.

Ich muss sagen ab hier fing die Vorfreude auf die Vorführung so richtig bei mir an. Ich weiß nicht wie es euch geht aber in meinem Kopf war bis zum gestrigen Abend immer, die Oper ist was für die oberen 10.000. Die Schönen und Reichen. Allein das Outfit würde mich ein halbes Vermögen kosten, ganz zu schweigen von den Ticketpreisen. Ich meine ich denke das haben wirklich viele im Kopf. Ich greife mal etwas vor: Auch hier wurde ich eines besseren belehrt. Ja die Oper kostet mehr als ein Kinobesuch. Aber es wirklich erschwinglich und mein Outfit (schwarze Hose von Zara, roter Puli von H&M war völlig passend wie ich fand) Im Anschluss nach dem Balkon ging es in den Saal um noch ein paar weitere Eindrücke festzuhalten.

Die letzte Tour führte uns Backstage hinter die Bühne wo die Kulisse für dieses wirklich tolle Stück zu bestaunen war. Wir hatten auch hier die Möglichkeit alles was dort zu sehen war auf unserer Kamera festzuhalten.

Nachdem wir diese Runde ebenfalls beendet hatten bekamen wir unsere Tickets und wir machten uns auf das Stück „Die Liebe zu drei Orangen“ anzuschauen.

An dieser Stelle nochmal wirklich vielen, vielen Dank an das ganze Staatsoper Stuttgart Team und besonders Arian der einen tollen Job machte. Nach der Veranstaltung ging es dann noch in die Theaterkantine die nach jeder Veranstaltung immer noch für einen netten Umtrunk geöffnet hat. Ein Highlight war dann noch im Anschluss die Künstler auch dort noch anzutreffen. Ganz normal ohne Kostüm und so wie du und ich. Nicht abgehoben und völlig geerdet. Ein toller Abend!